Verleihung des Europa-Staatspreises 2016 des BMEIA

Anerkennung für herausragende Leistungen von BürgerInnen und Organisationen zur Förderung von Europaverständnis und Europabewusstsein

Im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach wurden am Abend des 28. August 2016 drei herausragende Projekte zur Förderung von Europaverständnis und Europabewusstsein mit dem Europa-Staatspreis 2016 ausgezeichnet.

Der im Vorjahr vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres initiierte Staatspreis für Europa-engagierte BürgerInnen ist mit insgesamt 10.500 Euro dotiert und wird in den drei Kategorien Zivilgesellschaft, Europaberichterstattung und Jugend verliehen. Bewerbungen konnten vom 13. April bis 15. Juni 2016 eingereicht werden. Aus über 100 Einreichungen aus allen Bundesländern und weiteren Einreichungen von in anderen EU-Mitgliedstaaten lebenden ÖsterreicherInnen wurden die GewinnerInnen ermittelt. 

Die prämierten Projekte stehen für wichtige europäische Themen wie Bürgerbeteiligung und europäische Solidarität. 

Der Europa-Staatspreis in der Kategorie "Zivilgesellschaft" ging an die Aktion „Europaschirm – Wir bringen Europa in die Gemeinden“, ein 2008 gestartetes, sehr erfolgreiches EU-Kommunikationsprojekt der Stabsabteilung EU-Koordination der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Gerade die Face-to-face-Kommunikation ermöglicht es, auf die Fragen der BürgerInnen zu Europa näher einzugehen und der Europa-Skepsis zu begegnen. Schwerpunktthema zahlreicher Informationsaktivitäten im Vorjahr war das 20-jährige EU-Beitrittsjubiläum, wodurch 45.000 BürgerInnen erreicht werden konnten. 

Der Europa-Staatspreis in der Kategorie "Europaberichterstattung" erging an die ProduzentInnen des Dokumentarfilms „Lampedusa im Winter“. Der Film des Regisseurs Jakob Brossmann illustriert anschaulich das Spannungsfeld zwischen dem Alltag auf der italienischen Insel an der EU-Außengrenze und den Auswirkungen der Flüchtlingskrise und stellt das Thema Solidarität in Europa zur Diskussion.  

Der Europa-Staatspreis in der Kategorie "Jugend" erging an die Initiative europaclubs.at, die die Ausbildung von Jugendlichen zu Europa-MultiplikatorInnen zum Ziel hat und im vergangenen Schuljahr über 60.000 Jugendliche erreichen konnte. Mit dem Projekt wurde ein Rahmen geschaffen, in welchem junge Menschen die Möglichkeit haben, selbst ehrenamtlich für Europa aktiv zu werden.

 

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
Presseabteilung

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