Empfang europäischer Rabbiner im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

Anlässlich der „Conference of European Rabbis“ lud Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz am 1. Juni zu einem Empfang im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.

Rund 70 Rabbiner aus ganz Europa haben am 31. Mai an der „Conference of European Rabbis“ teilgenommen. Im Rahmen der Konferenz tauschen sich die Rabbiner über aktuelle Themen und Schwerpunkte derjüdischen Community in Europa aus. Integrationsminister Sebastian Kurz lud die Rabbiner im Anschluss an die internationale Konferenz zu einem Empfang in das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres. Zahlreiche hohe Vertreter der jüdischen Community haben an dem Board Meeting teilgenommen, darunter auch Moskaus Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, der Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde WienOskar Deutsch.

In seiner Begrüßungsrede betonte Integrationsminister Sebastian Kurz die Bedeutung der Beziehungen Österreichs zu Israel und der gesamten jüdischen Community in Europa. Heuer feiern Österreich und Israel das 60-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen. Bereits bei seinem Israel-Besuch Anfang Mai betonte Sebastian Kurz, dass Österreich seine historische Verantwortung immer wahrnehmen wird und sich auch weiterhin intensiv dafür engagieren wird jeglichen Antisemitismus zu bekämpfen. Moskaus Oberrabinner Pinchas Goldschmidt bedankte sich bei Bundesminister Kurz für die aufrichtige Unterstützung der jüdische Community in Europa. Auch Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, betonte die Wichtigkeit des internationalen Austausches zwischen Rabbinern und bedankte sich für die Unterstützung des Außen- und Integrationsministeriums. Laut Deutsch spielen die Glaubensvertreter eine Schlüsselrolle im Integrationsprozess und sind Brückenbauer zwischen den Communities.

Neben gesetzlichen Maßnahmen um antisemitische Äußerungen besser ahnden zu können, setzt sich das Außen- und Integrationsministerium auch stark für den interreligiösen Dialog zwischen Christen, Muslimen und Juden ein.

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