Treffen der Zentraleuropäischen Initiative in Banja Luka

Außenminister Sebastian Kurz und seine Amtskollegen der Mitgliedstaaten der Zentraleuropäischen Initiative (ZEI) trafen sich am 16. Juni 2016 in Bosnien-Herzegowina, das heuer den Vorsitz der ZEI innehat. Der Außenminister von Bosnien-Herzegowina, Igor Crnadak, eröffnete das Treffen.

Im Zentrum der Diskussion standen die Flüchtlingskrise und mögliche Lösungen. Außenminister Kurz bedankte sich bei der ZEI-Präsidentschaft und den Staaten des Westbalkan für die Unterstützung seiner Vorschläge und die effiziente Zusammenarbeit bei der Schließung der Westbalkan-Route, durch die der Flüchtlingsstrom drastisch reduziert werden konnte.

Sebastian Kurz bekräftigte erneut die Unterstützung für Bosnien-Herzegowina beim EU-Beitrittsprozess und der dafür notwendigen Reformen. Am Rande desZEI-Treffens traf Außenminister Kurz mit den Amtskollegen aus Weißrussland, Vladimir Makai, sowie aus Mazedonien, Nikola Poposki, zu bilateralen Arbeitsgesprächen zusammen.

Die ZEI wurde 1989 von Österreich, Italien, dem ehemaligen Jugoslawien und Ungarn gegründet und besteht heute aus 18 Mitgliedstaaten aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa, davon sind derzeit 10 EU-Mitglieder. Ziel dieser regionalen internationalen Organisation ist die Unterstützung ihrer Mitglieder bei der europäischen Integration. Durch eine stärkere Vernetzung mit anderen, in denZEI-Mitgliedstaaten tätigen Organisationen sollen Aktivitäten gebündelt und Synergien geschaffen werden.

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