Außenminister Sebastian Kurz trifft seinen bulgarischen Amtskollegen Daniel Mitov

Außenminister Sebastian Kurz traf am 10. Juni seinen bulgarischen Amtskollegen Daniel Mitov zu einem Arbeitsgespräch. Bulgarien ist seit langem ein zuverlässiger Partner bei der Lösung der Flüchtlingskrise. Das Land ist aufgrund seiner EU-Außengrenze stark von den Migrationsströmen betroffen. Seit der Schließung der Westbalkan-Route weichen die Flüchtlinge auf alternative Routen aus. Die beiden Außenminister sind sich einig, dass die steigende Flüchtlingszahl eine riesige Herausforderung für die europäischen Sozialsysteme und den europäischen Arbeitsmarkt darstellt. Bulgariens Außenminister Daniel Mitov bekräftigte seine Unterstützung für die von Außenminister Sebastian Kurz kürzlich vorgeschlagenen Maßnahmen, dass Flüchtlinge nicht automatisch nach Europa weitergeleitet werden dürfen. Außerdem ist man sich einig, dass die EU ein grundsätzlich neues Asylsystem schaffen muss, das den Anforderungen der heutigen Zeit entspricht. Neben Migration wurden auch Wirtschaftsthemen besprochen. Österreich ist der zweitgrößte Investor in Bulgarien, 350 heimische Unternehmen haben Niederlassungen vor Ort.

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