Außenminister Sebastian Kurz trifft den russischen Außenminister Sergej Lavrov in Moskau

Außenminister Sebastian Kurz trifft den russischen Außenminister Sergej Lavrov in Moskau. 5. April 2016. Bild: Dmitriy Mernov

Außenminister Sebastian Kurz trifft den russischen Außenminister Sergej Lavrov in Moskau. 5. April 2016. Bild: Dmitriy Mernov

Außenminister Sebastian Kurz, der direkt nach dem Gespräch mit US Außenminister Kerry in Washington nach Moskau weitergereist ist, traf dort den russischen Außenminister Sergej Lavrov zu einem Arbeitsessen, bevor er sich der Delegation von Bundespräsident Heinz Fischer anschließt, welche am Abend in Moskau eintrifft.

Im Fokus des Besuches von Außenminister Sebastian Kurz in Moskau steht die Vorbereitung des österreichischen OSZE-Vorsitzes 2017. Europa steht derzeit vor großen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Die Bedrohungen durch Konflikte, Terrorismus und Radikalisierung nehmen zu. Auch die Bewältigung der Flüchtlingskrise stellt eine große Herausforderung für die Europäische Union dar. Es bedarf gemeinsamer Anstrengung um diese Krise zu bewältigen, vor allem im Bereich der Ursachenbekämpfung und im Kampf gegen den Terror des IS.

Beim Gespräch zwischen Außenminister Kurz und Außenminister Lavrov wurden auch zentrale außenpolitische Themen wie die Lage in Syrien und im Irak erörtert. Zur Lage im Osten der Ukraine betonte Außenminister Kurz, dass an der Umsetzung des Minsker Abkommens festgehalten werden muss. DerOSZE-Beobachtermission kommt dahingehend eine entscheidende Rolle zu.

Russland ist auch ein bedeutender wirtschaftlicher Partner für Österreich. Rund 1200 österreichische Unternehmen sind in Russland aktiv. Besonders im Bereich Unternehmensservice unterstützt das BMEIA österreichische Unternehmen weltweit, um rechtlich stabile Rahmenbedingungen sicherzustellen.

Nach dem Gespräch traf Außenminister Kurz noch eine Gruppe russischer Menschenrechtlerinnen, um sich mit ihnen auszutauschen.

 

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