Linhart: "Rumänien wichtiger Partner vom Westbalkan bis zum Schwarzen Meer"

Außenamtsgeneralsekretär Michael Linhart empfing rumänischen Staatssekretär Cristian Bădescu

Die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Rumänien im Rahmen des österreichischen OSZE-Vorsitzes 2017 und der aufeinanderfolgenden EU-Ratsvorsitze 2018/2019 standen im Mittelpunkt des Treffens von Generalsekretär Dr. Michael Linhart mit dem rumänischen Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Cristian Marian Bădescu.

„Der Westbalkan, der Donauraum und das östliche Europa sind für Österreich und Rumänien wichtige Regionen, wo wir seit Jahren eng kooperieren. Wir möchten daher auch unsere aufeinanderfolgenden EU-Präsidentschaften nutzen, um bei der Heranführung der Westbalkanstaaten an die EU und bei der Umsetzung von wichtigen Infrastrukturprojekten im Donauraum gemeinsam weitere Fortschritte zu erzielen“, erklärte Generalsekretär Linhart. Auch im Rahmen des OSZE-Vorsitzes 2017 zähle Österreich auf Rumänien als Partner bei der Suche nach Lösungen für die Krise in der Ukraine und Konflikte wie um die Region Transnistrien.

Weitere Themen des Treffens mit Staatssekretär Bădescu waren die intensiven wirtschaftlichen und engen kulturellen Beziehungen beider Länder. „Österreich ist mit einem Volumen von 9,7 Milliarden Euro zweitgrößter Investor und zeigt mit über 7.000 österreichischen Unternehmen eine starke Präsenz in Rumänien. Österreichische Firmen leisten dabei auch einen maßgeblichen Beitrag beim Aufbau eines dualen Ausbildungssystems für jugendliche Arbeitnehmer“, betonte Linhart. Im Kulturbereich blicken heimische Kulturschaffende mit Interesse auf die Vorbereitungen für die Austragung der „Europäischen Kulturhauptstadt“ Timişoaras (Temeswars) im Jahr 2021.