Sicherheit im Mittelmeerraum: OSZE-Konferenz in Wien setzt Schwerpunkt auf Radikalisierungsproblematik

Die OSZE Mittelmeerkonferenz 2016 fand von 5. bis 6. Oktober 2016 statt und behandelte das Thema: “Jugend nördlich und südlich des Mittelmeers: Zwischen sicherheitspolitischen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten“.

Phänomene wie Extremismus und Radikalisierung sowie die aktuellen Migrationstrends zeigen: die Sicherheit im OSZE-Raum ist untrennbar verbunden mit dem Mittelmeerraum. Am häufigsten betroffen von diesen Problemen ist die Jugend, und zwar sowohl nördlich als auch südlich des Mittelmeeres.

In seiner Rede konkretisierte Bundesminister Sebastian Kurz:

Zehntausende Menschen aus dem OSZE-Raum haben sich dem IS angeschlossen. Oft zählen dazu junge Menschen, die aus ihrer Gesellschaft sozial und ökonomisch ausgeschlossen sind und keine Perspektiven sehen.  

Sebastian Kurz: Radikalisierung verhindern

Was tun? - Hier setzte die OSZE Mittelmeerkonferenz 2016 an. OSZE-Teilnehmerstaaten und Mittelmeer-Partnerländern richteten im Dialog ihren Fokus gezielt auf die Jugend.

 „Es ist unser Ziel, für die Jugend Möglichkeiten zur Partizipation zu schaffen. Nur so können konkrete Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden und letztlich auch Radikalisierungstendenzen verhindert werden. Wir müssen gemeinsam gegen Extremismus ankämpfen“, so Sebastian Kurz. 

OSZE Mittelmeerkonferenz 2016

OSZE Mittelmeerkonferenz 2016