Außenminister Sebastian Kurz beim Weltwirtschaftsforum in Davos

DAVOS, 22. JANUAR 2016 

Außenminister Sebastian Kurz trifft norwegischen Amtskollegen, Borge Brende, in Davos. 22. Jänner 2016. Photo: BMEIA

Außenminister Sebastian Kurz nahm von 21. bis 23. Jänner 2016 am Weltwirtschaftsforum in Davos teil, wo einmal jährlich mehr als 2.500 Politiker, Wirtschaftstreibende und Wissenschaftler zusammenkommen. Die diesjährige Tagung steht unter dem Motto „Bewältigung der vierten industriellen Revolution“. Trotzdem ist das vorherrschende Thema die Flüchtlingskrise sowie die wirtschaftlichen Aussichten für Europa.  

Außenminister Sebastian Kurz leitete eine Podiumsdiskussion zum Thema Integration von Flüchtlingen. Dabei bekräftigte er erneut, dass es für Österreich richtig war, eine Obergrenze einzuführen, da es „keine unbeschränkte Aufnahme“ geben könne. „Es kann nicht sein, dass alle Flüchtlinge, die nach Europa kommen sich genau aussuchen, in welchem Land sie ihren Asylantrag stellen“.

Mit dem UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, diskutierte Außenminister Sebastian Kurz über die Zukunft Syriens und mögliche Lösungsstrategien. Unter den hochrangigen Teilnehmern waren auch Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, sowie der Außenminister des Libanon, Gebran Bassil. 

Die Teilnahme am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums nützte Außenminister Sebastian Kurz für zahlreiche Treffen mit Amtskollegen und Wirtschaftstreibenden. Mit dem neuen Außenminister von Georgien, Mikheil Janelidze, und seinem Schweizer Amtskollegen, Didier Burkhalter, besprach er die exzellenten bilateralen Beziehungen und die österreichischen Prioritäten für den OSZE-Vorsitz 2017. Die Schweiz hatte 2014 den OSZE Vorsitz, was gerade aufgrund der Ukraine-Krise sehr herausfordernd war. Auch eine gesamteuropäische Lösung für die Flüchtlingsfrage und die Frage der Verteilung in Europa wurde angesprochen.  

Außenminister Sebastian Kurz traf zudem mit erfolgreichen Auslandsösterreichern zusammen, unter ihnen der Verwaltungsratsvorsitzende von Nestlé, Peter Brabeck-Letmathe, der Chef von Western Union, Hikmet Ersek und der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Paul Achleitner.

 

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