Kurz: Wiener Abkommen mit Iran wichtig für Frieden und Sicherheit in der Welt

Außenminister gratuliert Verhandlern; jetzt Umsetzung des Abkommens wichtig; Österreich als Ort des Dialogs gestärkt

Wien, 14. Juli 2015 -Außenminister Sebastian Kurz zeigt sich in einer ersten Reaktion erfreut über die mit dem Iran erzielte Einigung über eine endgültige Vereinbarung zum iranischen Atomprogramm: „Ich gratuliere sowohl dem Verhandlungsteam der EU 3+3 unter der Führung der Hohen Repräsentantin der Europäischen Union Federica Mogherini wie auch den iranischen Vertretern zu diesem Ergebnis. Die Bedeutung dieses Abkommens reicht weit über den Mittleren Osten hinaus und bietet nun die Chance, einen Beitrag zu mehr Stabilität und Sicherheit auf der Welt zu leisten. Das wichtige Ziel der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen ist durch das heutige Abkommen gestärkt worden. Ich hoffe daher, dass das heutige Wiener Abkommen auch den globalen nuklearen Abrüstungsbemühungen neues Momentum geben wird. Wir sind jedenfalls stolz, Gastgeber dieser wichtigen Gespräche gewesen zu sein.“

Entscheidend sei nun - so Kurz weiter - dass das Abkommen Punkt für Punkt umgesetzt wird. „Angesichts der zahlreichen außenpolitischen Krisen zeigt dieser Durchbruch, dass Veränderung möglich ist.“

Außenminister Sebastian Kurz hob zudem die Stärkung Österreichs als Ort des Dialogs hervor. So waren alle Außenminister der EU3+3 regelmäßig in Wien, um an den Verhandlungen teilzunehmen sowie rund 650 Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt hier akkreditiert. „Österreich hat eine lange Tradition als Ort des Dialogs. Durch die Iran-Atomgespräche wurde Wien in der internationalen Wahrnehmung als Ort des Dialogs massiv gestärkt. Ich möchte allen, die einen Beitrag dazu geleistet haben, dass Österreich Gastgeber der Gespräche sein konnte, für ihren großen Einsatz danken, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Außenministeriums sowie der Exekutive“, so Sebastian Kurz abschließend.