Kurz verleiht erstmals Europa-Staatspreis

Anerkennung für Zivilgesellschaft, Medien und Jugend für ihren Beitrag zu einem gemeinsamen Europa

[Bundesminister Sebastian Kurz hat im Rahmen des Europaforums Wachau im Stift Göttweig den ersten Europa-Staatspreis überreicht. 13. Juni 2015]

[Bundesminister Sebastian Kurz hat im Rahmen des Europaforums Wachau im Stift Göttweig den ersten Europa-Staatspreis überreicht. 13. Juni 2015]

Wien, am 13. Juni 2015 - Bundesminister Sebastian Kurz hat heute im Rahmen des Europaforums Wachau im Stift Göttweig den ersten Europa-Staatspreis überreicht. „In unserem Land gibt es außerordentlich viele engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen, die sich für ein verstärktes Europa-Bewusstsein einsetzen. Um sie vor den Vorhang zu holen und ihren Beitrag zu würdigen, wurde der Preis ins Leben gerufen.“

Der auf eine Initiative des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) im Regierungsprogramm verankerte Europa-Staatspreis wird heuer anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des EU-Beitritts zum ersten Mal vergeben. Er ist insgesamt mit € 10.500 in drei Kategorien à € 3.500 für Projekte im Bereich Zivilgesellschaft, Europaberichterstattung und Jugend dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden aus rund 130 Einreichungen aus allen Bundesländern ermittelt. 

Bundesminister Kurz bedankte sich auch bei der neunköpfigen Fachjury und dem Beirat für die gewissenhafte und zeitintensive Prüfung der Einreichungen. „Ich freue mich über das große Interesse und möchte allen Bewerberinnen und Bewerbern sehr herzlich für ihre Mitwirkung und insbesondere für ihr Europa-Engagement danken. Die Siegerprojekte stehen für sehr wichtige europäische Zukunftsthemen – von einem Europa der Chancen und des Zusammenhalts bis zum Europa der aktiven Bürgerbeteiligung unter Einbindung der Jugend“, so Sebastian Kurz abschließend.

Der Europa-Staatspreis in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ erging an das von Leo Kaserer initiierte und in der Folge von der Arbeiterkammer Tirol ausgebaute Projekt „Rückenwind“, welches sozial und bildungsmäßig benachteiligten Jugendlichen die Teilnahme an Auslandsprojekten im Sozial-, Umwelt- oder Kulturbereich ermöglicht.
Der Europa-Staatspreis in der Kategorie „Europaberichterstattung“ erging an das EU-Ressort der Tageszeitung „Die Presse“ bestehend aus Dr. Wolfgang Böhm (Leitung), Mag. Anna Gabriel (stellvertretende Leitung) und Mag. Michael Laczynski (Korrespondent in Brüssel).
Der Europa-Staatspreis in der Kategorie „Jugend“ erging an die von Erstwählerinnen und Erstwählern initiierte Jugendkampagne eu2014.at, die von den Jungen Europäischen Föderalisten gemeinsam mit Europe Direct Österreich und der Europäischen Bewegung im Vorfeld der Europawahl 2014 als überparteiliche Peer-to-Peer Jugend-Kampagne ins Leben gerufen wurde.