Kurz: in Konflikten muss der Schutz von Schulen eine Priorität sein

Österreich unterzeichnete Internationale Erklärung zum Schutz von Schulen

Heute wurde in Oslo eine internationale Erklärung zum Schutz von Schulen in bewaffneten Konflikten angenommen, Österreich war in der Kerngruppe von Staaten hinter dieser Initiative. 

„Mit dieser Erklärung setzen wir einen wichtigen Schritt, um Schulen in bewaffneten Konflikten vor Angriffen und Missbrauch zu militärischen Zwecken zu schützen. Es geht um konkrete Einschränkungen für Streitkräfte, aber auch für nicht-staatliche kämpfende Gruppen. Deren Einhaltung soll schulische Einrichtungen und deren Schüler und Lehrer davor bewahren, Opfer des Konflikts zu werden“, betonte Außenminister Sebastian Kurz.

In fast allen Konfliktgebieten zählen Kinder zu den Hauptleidtragenden. Die Fortsetzung des Unterrichts in der Schule bietet gerade Kindern im Krieg ein Minimum an Normalität und Routine und eröffnet Chancen auf eine berufliche Zukunft. Die Teilnehmer an der Konferenz in Oslo, darunter rund 50 Staaten sowie Vertreter der UNO und zahlreiche NGOs waren sich einig, dass vermehrte Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft erforderlich sind, um Schulen im Krieg effektiver zu schützen. „Sogenannte verlorene Generationen, wie etwa in Syrien, wo über 2,5 Millionen Kinder über einen langen Zeitraum aufgrund des Konflikts keine Schule besuchen, darf es nicht geben“, so der Außenminister abschließend.

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